Zwischenbilanz

Einblicke in die Umsetzung vor Ort machen die Einzigartigkeit des Projekts deutlich

Am 18. September lud das Bildungszentrum des Handels e.V. Recklinghausen (BZdH) die Akteur*innen im Projekt Lebenswelten aktiv gestalten zur Zwischenbilanz ein. Schon vor dem offiziellen Teil tauschten sich die Vertreter*innen der Schulen, Träger, Kommunen und Stiftungen über ihr Wirken im Projekt „Lebenswelten aktiv gestalten“ im Foyer des BZdHs aus. Die Veranstaltung wurde initiiert, um genau diesen Austausch von Informationen zu ermöglichen und die verschiedenen Akteur*innen zusammenzubringen.

Der erste Programmblock begann mit Grußworten von Gabriele Bültmann (Geschäftsführerin BZdH) und Wolfgang Heiliger (Referatsleiter „Berufliche Integration und Teilhabe“ im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales). Auch die RAG-Stiftung und die Stiftung Mercator waren vertreten.

Fünf Träger präsentierten gemeinsam mit den Vertreter*innen der Schulen ihre Arbeit im Rahmen des Projekts. Dazu brachten sie Videos, Fotos und konkrete Exponate, wie etwa einen vier Meter großen mit Plastikmüll Wal mit, der im Rahmen eines Kunstprojektes an der Sekundarschule Rheinhausen entstanden ist und über Landwege seinen Weg ins BZdH fand. Weiterhin stellten das ZAQ, die AWO Ruhr-Mitte, der Bauverein Falkenjugend Gelsenkirchen und das BZdH die Umsetzung des Projektes unter besonderer Berücksichtigung der kulturellen Bildung an ihren Schulen vor. Dabei wurden nochmals die Bandbreite des Projekts und die Heterogenität der Schulen besonders deutlich. An jeder der 18 Schulen ist das Projekt Lebenswelten aktiv gestalten anders verankert und in den Schulalltag integriert, wobei sich das Projekt an die Strukturen der Schulform anpassen lässt und flexibel an die Bedürfnisse der Schüler*innen abstimmt werden kann. Auch außerschulische Angebote – beispielsweise in den Ferienzeiten – nutzen die Schüler*innen, um ihre Freizeit mit Lebenswelten aktiv gestalten zu verbringen und spannende Ausflugsorte zu besuchen.

Gemeinsames Anliegen war die Bekräftigung der positiven Wirkung des Projekts auf die Schüler*innen, welche in vielfältiger Art und Weise immer wieder erfahren werden konnte.

Nach einer Pause, in der die Anwesenden mit einem leckeren Mittagsbuffet von den Auszubildenden des BZdHs verköstigt wurden, stellten Dr. Katja Serova und Olga Neuberger von der Ruhr-Universität Bochum erste Einblicke der im vergangenen Schuljahr durchgeführten Evaluation vor. Auch hier konnte das zuvor entstandene und kommunizierte Bild des positiven Effekts bekräftigt und durch Ergebnisse der Befragungen von Lehrkräften und Schüler*innen bestätigt werden. Gleichermaßen wurde ebenso weiteres Potenzial aufgezeigt.

Zum Abschluss wurde auf die bald stattfindende (Zwischen-)Ergebniswerkstatt hingewiesen. In dieser besteht für die Teilnehmenden die Chance, den begonnenen Austausch weiter zu intensiveren.

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